ROADTRIP IN DER TOSKANA I FIRST STOP: VILLA LENA

villa-lenaVor drei Wochen sind wir von unserem zweieinhalbwöchigen Roadtrip durch die Toskana zurückgekehrt – für mich einer der schönsten Urlaube, den ich bis jetzt mit meinem Freund und Helle gemacht habe. Zugegeben, ich habe vorab mal wieder Stunden damit verbracht Unterkünfte und Routen zu recherchieren, was mir aber auch immer sehr viel Spaß macht. Daraus wurde ein kunterbunter Trip – vom Nächtigen in zwei ganz unterschiedlichen Agriturismos übers Wohnen in zwei Cabins in den Bergen bis hin zum Relaxen in einem Organic Bed & Breakfast.

Alle paar Tage an einen anderen Ort zu reisen, ist für mich die perfekte Art ein Land zu entdecken – auch in Schweden und auf Sardinien haben wir so schon die Länder mit all ihren Facetten kennengerlernt. Auf die toskanischen Touri-Spots haben wir ganz bewusst verzichtet, da wir viel lieber Zeit in der Natur verbringen und gut auf Menschenmassen verzichten können.

villa-lena-rezeption

Schon bei der Ankunft werden Designfans happy – das ist die Rezeption.

Wir sind von Hamburg bis Pisa geflogen, am Flughafen gleich in den komfortablen Mietwagen gestiegen, ein Renault Kadjar (Danke an Sunny Cars für den Presserabatt – hier buchen wir fast immer unsere Mietwagen), und etwa eine Stunde Richtung Nordosten gefahren. Unser Ziel: Villa Lena! Villa Lena ist ein Agriturismo und gleichzeitig die Herberge für Künstler. Künstler aus aller Welt können sich hier bewerben und einmieten, egal ob aus Mode, Musik, Literatur, Film oder Kunst – das Ziel ist es, Künstler aus allen Bereichen zusammenzubringen und neue Projekte entstehen zu lassen. Sie helfen für Kost und Logis im Daily-Agriturismo-Business und bieten Workshops für die Gäste an, dafür dürfen alle in der geschichtsträchtigen Villa Lena schlafen und ihre eigenen Ateliers zwischen Olivenbäumen beziehen.

villa-lena-toskana

Unser wunderschönes Appartment in der Fattoria – auch Hunde sind hier erlaubt.

Um die Villa Lena herum, die im 18. Jahrhundert gebaut wurde, und seither schon die unterschiedlichsten Besitzer hatte, befinden sich die Gästehäuser mit den Apartments, restaurierte Bauernhäuser. Ursprünglich hatten wir ein Apartment in der etwas vom Haupthaus entfernten “Renacchi” gebucht, landeten dann aber Dank eines unerwarteten Upgrades in der “Fattoria”, die direkt neben der Villa Lena liegt.

villa-lena-terrasse

Unsere großzügige Terrasse mit Blick auf die Villa Lena.

Unser Apartment war ein Traum: Meterhohe Decken, eingerichtet mit Naturmaterialien und Kunst und eine wunderschöne in rosa getauchte Terrasse. Drei Nächte haben wir uns in der Villa Lena eingebucht und es uns gut gehen lassen, das Frühstück und vegetarische Abendessen mit Zutaten aus dem eigenen Garten auf der Terrasse genossen – gekocht hat Nina Rosenquest aus North Carolina, auch die Köche wechseln hier wie die Künstler regelmäßig und dürfen sich austoben. So lecker! Tagsüber haben wir es uns am Pool gut gehen lassen, die Gegend mit kleineren Wanderungen erkundet und die Ateliers der Künstler besucht. Hier finden zum Beispiel gerade oft Keramik- und Blumen-Workshops statt – leider nicht zu der Zeit als wir vor Ort waren.

villa-lena-tuscany

Veggie Dinner with a view!

villa-lena-interior

Der Frühstücksraum und die Bar.

Den ganzen Aufenthalt habe ich mich gefragt, wer wohl für die Einrichtung verantwortlich ist: Eine Bar mit Palmenkissen und rosafarbenen Polstern, ein Frühstücksraum mit goldenen Blättern in Bilderrahmen, skandinavische Stühle auf der Terrasse, die hübschen Kacheln und Sechziger-Jahre-Schirme am Pool, das Yoga-Deck… alles wie aus Instagram-hausen und trotzdem sehr indivduell und auf die Villa Lena zugeschnitten. Die Antwort bekam ich nur einige Tage später als der Möbel- und Interior-Designer Fred Rigby ein Bild auf Instagram von mir reposten wollte und mich anschrieb – der Mann hat auf jeden Fall ein Händchen für Einrichtung und viele der Möbel extra für die Villa Lena entwickelt.

villa-lena-food

villa-lena-pool

Hipster-Helle gefällt es auch.

Es war der perfekte Einstieg für unseren Roadtrip – und dank der Halbpension mussten wir uns die ersten zweieinhalb Tage um nichts kümmern. Ich möchte auf jeden Fall an diesen besonderen und wirklich sehr entspannten Ort zurückkehren und zeige euch zum Abschluss noch ein paar weitere Impressionen:

Villa-Lena-iloveponysmag

 

Bald geht es weiter mit Part II!

 

 

Fotos: I LOVE PONYS Magazine

– Mit Produktplatzierung von Sunny Cars –

Merken

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

Du kannst diese HTML Tags nutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>